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  • Fabian Kremser

Freiheit

Aktualisiert: Aug 16

Freiheit, Freiheit, ist die Einzige die fehlt...

Das wusste schon Westernhagen. Was ist der Mensch ohne Freiheit? Diese Frage beschäftigt und schon lange und auch oft. Auch in den Zeiten der Corona-Krise war sie wieder allgegenwärtig. Wie weit darf ein Staat gehen? Wie weit MUSS er gehen? Was sind die Rechte der Bürger - was sind die Pflichten?

Ich hab' die Schnauze ehrlich gesagt gestrichen voll von dem ganzen Theater. Ich weigere mich unterdessen, diese endlosen, leeren Diskussionen zu führen. Ich bin nicht der Meinung, dass meine Freiheit, meine Rechte eingeschränkt wurden als es hiess, dass wir Abstand halten, Maske tragen und eine Weile auf einen Grossteil des täglichen Konsums verzichten sollten. Ich sah es als meine Pflicht am Staat an, diesen Dingen zu folgen. Mein Beitrag dazu, hier sein zu dürfen. Auch beim Thema Impfen. Das hat keinen Einfluss auf meine Freiheit gehabt...


Natürlich ist "Freiheit" nicht ausschliesslich eine Geisteshaltung. Es wäre schön, wenn das so wäre. Oder etwa doch?


Ich habe in letzter Zeit oft darüber nachgedacht, was es für mich bedeutet, frei zu sein. Und ich bin zu dem Schluss gekommen: frei bin ich dann, wenn ich das tun kann, was ich will und jederzeit die Kontrolle über mein Leben habe. Sprich: wenn ich selbst entscheide, was ich tue und im Guten wie im Schlechten die Konsequenzen dafür trage.


Auf das angesprochene Thema heisst das: ich entscheide mich frei dafür, in diesem Land zu leben (es steht mir ja frei, zu gehen). Und das bedeutet für mich: ich befolge die Regeln, die es hier gibt. Ich vertraue dem Staat, dass er seinen Pflichten nachkommt und mir, solange ich meinen nachkomme, die hier gängigen Rechte zusteht.

Natürlich kann ich mich dagegen wehren und das alles nicht tun. Doch dann muss ich mit den Konsequenzen leben. Wenn es mir nichts ausmacht...?


Vielleicht liegt hier der sprichwörtliche Hund begraben. Viele Menschen scheinen dermassen im Konsum gefangen zu sein, dass sie auch das Leben in einem Land, einem Staat als einen Akt des Konsums ansehen: ich zahle (widerwillig) Steuern und kann dafür machen, was ich will.


Doch so funktioniert das nicht. Das Geben und Nehmen, das sich gerade Menschen wie Coronaleugner gerne und oft auf die Fahne schreibt, scheint eigentlich nur zu heissen: DU (der Staat, alle anderen, DU) gibst, ICH nehme. Bist du anderer Meinung, hagelt es unter dem Deckmantel der Bürgerpflicht Denunziation, Drohungen, Vandalismus.


Diejenigen, die sich so verhalten, missverstehen sich als Freiheitskämpfer, was das Ganze zu einem wirklich, wirklich tragischen Fall macht. Indem sie mit allen Konventionen brechen wollen und sich dabei auf einzelne Satzfragmente von Psychopathen wie Kant, Hegel, Descartes oder auch Marx berufen und diese auch freizügig verteilen, tun sie letzten Endes nichts anderes als jene, die einen Sonntag Morgens aus der Tür klingeln und über Gott sprechen wollen. Freiheit sieht anders aus...


Ich geniesse meine Freiheit. Und in ihr meine Bedeutungslosigkeit.


Herzlich,

Fabian


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